
Zweitägiger Ausflug nach Buchenstein am 26. und 27. Juni 2026
Ich möchte darauf hinweisen, dass dieser Bericht nicht den von Renate Perini Baumgartner und Florian Blaas verfassten Bericht über die gleiche Route vom 27. und 28. Juni 2025 wiederholen soll. Sollte er sich mitunter wiederholen, bedeutet dies, dass ich, wie die vorherigen Autoren, von denselben Reiseeindrücken beeindruckt war.
An einem schönen, recht warmen Morgen verließ der Bus von Martell Reisen, gesteuert von Willi, um 5:20 Uhr Naturns. Die 45 Teilnehmer, die sich für die geplanten Etappen zwischen Vinschgau und Pustertal versammelt hatten, durchquerten das Gadertal mit seinem traurigen Anblick der vom Borkenkäferbefall gefällten Fichten und fuhren in Richtung Campolongo-Pass. Bei Arabba, im Gebiet von Renaz, legten sie eine technische Rast ein.
Dolores, Organisatorin und Guide der Gruppe B im Auftrag des SFV, erntete verdienten Applaus.
Dolores, Organisatorin und Guide der Gruppe B im Auftrag des SFV, erntete verdienten Applaus.
Nach einer herzhaften Stärkung in der „Stua dei Bocogn“ auf der Grundlage von Brot und ‘Contrin’ (einem besonderen, für die Region typischen Käse) setzen wir unsere Reise nach Buchenstein fort und erreichen das Dorf Andraz und kurz darauf das nahegelegene „Schloss Andraz“ (ladinisch: Ciastel de Andrac). Alberto Colleselli, ein lieber alter Bekannter und ehemaliger General des staatlichen Forstkorps der Region Venetien, erwartet uns bereits. Er wird die Gruppe A die nächsten zwei Tage führen. Kurz darauf treffen zu unserer Überraschung, auch zwei Carabiniere Forestali der Station Caprile ein. Marschall Alessia Lilli, die Stationsleiterin, freut sich, sich uns anzuschließen. Ihre Kollegin Irene Boggi schließt sich der Gruppe B an.
Da ich selbst an Gruppe A teilgenommen habe, werde ich versuchen, meine Eindrücke von den für diese Gruppe geplanten Ausflügen zu schildern, während Giulia Ligazzolo dies für Gruppe B tun wird. Wir hoffen, dass dieser persönliche Bericht bei den Lesern Anklang findet.
Da ich selbst an Gruppe A teilgenommen habe, werde ich versuchen, meine Eindrücke von den für diese Gruppe geplanten Ausflügen zu schildern, während Giulia Ligazzolo dies für Gruppe B tun wird. Wir hoffen, dass dieser persönliche Bericht bei den Lesern Anklang findet.
Freitag, 26. Juni - Gruppe A:
Es ist jetzt nach 10 Uhr und Gruppe A beginnt ihren Ausflug entlang der "Strada da la Vena" in entgegengesetzter Richtung, also fast bis zum Zielpunkt in Bezug auf den Ausgangspunkt der Eisenerzgruben am Fuße des Monte Pore.Diese Route verband die Fursil-Minen mit den Schmelzöfen des „Schloss Andraz“ sowie den Pässen Falzarego und Valparola (weitere Schmelzöfen).
Unterwegs gewährt uns General Colleselli durch die zahlreichen Fichten einen Blick auf die Umrisse von Schloss Andraz, das auf einem großen Felsblock über dem Tal thront, und erzählt kurz seine Geschichte. Es wurde erbaut, um die Verkehrswege durch die Dolomiten zu kontrollieren, und gehörte seit dem Jahr 1000 dem Fürstbischof von Brixen, dem Herrn des Buchensteintals. Das manganreiche Eisenerz (manganhaltiger Siderit) wurde mit Maultieren und Ochsen ins nahegelegene Gadertal transportiert. Dieses Eisenerz war für die Schwertherstellung, insbesondere in Tirol und der Republik Venedig, sehr begehrt, da es nicht rostete. Das Lammzeichen, das den Besitz des Brixener Bischofs garantierte, war besonders wertvoll. Die Gruben von Fursil gehörten seit 1177 zum Besitz des Klosters Neustift und sicherten die wirtschaftlichen Interessen des Bischofs mindestens bis 1400.
Entlang der „Strada da la Vena“ genießen wir zu unserer Rechten die stimmungsvollen Ausblicke und sind gleichzeitig erschüttert von den verheerenden Schäden, die der Borkenkäfer angerichtet hat. Die noch stehenden, völlig ausgetrockneten Fichten bieten einen fast unwirklichen Anblick einer „dantesken“ Landschaft.
Am Ende ist ein Abschnitt der Straße vollständig eingestürzt, und wir beobachten einige Arbeiter, die mit Krainerwand-artigen Konstruktionen Wiederherstellungsarbeiten durchführen und zum Schutz vor Erdrutschen Schutzfolien auslegen.
Nach ein paar Stunden Fußmarsch und einigen Pausen erreichen wir den Bauernhof Colcuchof, wo Alberto Colleselli uns vorschlägt, ein köstliches hausgemachtes Ziegenmilcheis zu probieren: Sehr ungläubig betreten wir den kleinen Laden und genießen diese Köstlichkeit.
Nun müssen wir auf einer sonnigen Asphaltstraße ins Tal hinabfahren, um den Rastplatz zu erreichen, wo der Bus auf uns wartet, der uns zur Fedare-Hütte zum Mittagessen bringen wird.
Zusammen mit Freunden aus Gruppe B genießen wir ein leckeres Mittagessen mit „Cajunciei“ (einer Art Spinat-Ravioli, die mit geräuchertem Ricotta oder Parmesan bestreut sind), dem eine Art Krapfen mit Spinat- oder Sauerkrautfüllung (Tircle) vorausgeht.
Freitag, 26. Juni - Gruppe B:
Gut gelaunt und voller Schwung begann auch die Gruppe B ihre Wanderung in der Nähe der Abzweigung nach Ciastel und nahm sofort einen recht steilen Weg in Angriff. An der Spitze der Gruppe gingen unsere strahlende Wanderführerin Dolores und die Forst-Carabiniera Irene Boggi. Den Abschluss bildete eine aufmerksame Hirtin.Der steile Start, hinterließ bei einigen Teilnehmern zwar gewisse Spuren in den Beinen, führte die Wanderer jedoch durch herrliche Wälder, kleine Feuchtgebiete sowie bezaubernde alpine Wiesen und Weiden.
Während einer kurzen Pause, um die Gruppe wieder zu sammeln, einige Fotos zu machen und die Landschaft zu bewundern, konnten die Teilnehmer in der Ferne bereits das Tagesziel erkennen: den grünen Gipfel des Monte Pore, der Eindruck – glücklicherweise ein trügerischer – war, dass er so weit entfernt liege, dass er beinahe unerreichbar erschien.
Die Gruppe wurde auf ihrem Weg auch von einer lauten Spechten Familie festlich begrüßt, die aus einer Höhle im Stamm einer Zirbe auf sich aufmerksam machte.
Der Anblick der mageren Wiesen und artenreichen alpinen Rasen raubte allen den Atem. Die Wiesen in Südtirol sind inzwischen fast ausschließlich grün, gelb oder braun; all diese miteinander vermischten Farben und Formen zu sehen und den schokoladenartigen Duft von Hunderten von Kohlröschen (Nigritella) zu riechen, ließ mehr als einem Teilnehmer den Kopf schwirren.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass all diese Schönheit nach und nach verschwinden wird, wenn künftig niemand mehr bereit ist, diese Flächen extensiv zu bewirtschaften. Und dabei sollte man bedenken, dass noch vor wenigen Jahrzehnten sogar der Gipfel des über 2.400 Meter hohen Monte Pore gemäht wurde und das Heu anschließend mit Schlitten ins Tal gebracht werden musste.
Mit letzter Kraft wurde auch der letzte steile Anstieg des Steiges bewältigt, und wer Wanderstöcke dabei hatte, war sicherlich froh darüber. Nach dem traditionellen Berg-Heil-Kuss wurden alle Anstrengungen durch die atemberaubende 360-Grad-Aussicht reich belohnt. Averau, Nuvolau, Civetta, Marmolada, Col di Lana, Lagazuoi – all diese Gipfel lagen vor unseren Augen.
Gerade genug Zeit für eine Kirsche, einen Schluck Wasser, ein Foto und eine „Ciantia“, dann begann bereits wieder der Abstieg.
Niemand hätte ahnen können, dass selbst der Abstieg noch einige Schwierigkeiten bereithalten würde – vor allem für diejenigen, denen eine Ausrüstung zur Verfügung gestellt wird, die für das Gebirge nicht gerade geeignet ist… Doch Ende gut, alles gut. Unversehrt und mit großem Appetit erreichten wir schließlich alle die "badiota" (rifugio Fedare) die uns bestens bewirtete und wieder zu Kräften kommen ließ.
Der Anblick der mageren Wiesen und artenreichen alpinen Rasen raubte allen den Atem. Die Wiesen in Südtirol sind inzwischen fast ausschließlich grün, gelb oder braun; all diese miteinander vermischten Farben und Formen zu sehen und den schokoladenartigen Duft von Hunderten von Kohlröschen (Nigritella) zu riechen, ließ mehr als einem Teilnehmer den Kopf schwirren.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass all diese Schönheit nach und nach verschwinden wird, wenn künftig niemand mehr bereit ist, diese Flächen extensiv zu bewirtschaften. Und dabei sollte man bedenken, dass noch vor wenigen Jahrzehnten sogar der Gipfel des über 2.400 Meter hohen Monte Pore gemäht wurde und das Heu anschließend mit Schlitten ins Tal gebracht werden musste.
Mit letzter Kraft wurde auch der letzte steile Anstieg des Steiges bewältigt, und wer Wanderstöcke dabei hatte, war sicherlich froh darüber. Nach dem traditionellen Berg-Heil-Kuss wurden alle Anstrengungen durch die atemberaubende 360-Grad-Aussicht reich belohnt. Averau, Nuvolau, Civetta, Marmolada, Col di Lana, Lagazuoi – all diese Gipfel lagen vor unseren Augen.
Gerade genug Zeit für eine Kirsche, einen Schluck Wasser, ein Foto und eine „Ciantia“, dann begann bereits wieder der Abstieg.
Niemand hätte ahnen können, dass selbst der Abstieg noch einige Schwierigkeiten bereithalten würde – vor allem für diejenigen, denen eine Ausrüstung zur Verfügung gestellt wird, die für das Gebirge nicht gerade geeignet ist… Doch Ende gut, alles gut. Unversehrt und mit großem Appetit erreichten wir schließlich alle die "badiota" (rifugio Fedare) die uns bestens bewirtete und wieder zu Kräften kommen ließ.
Nach dem Mittagessen fahren wir Richtung Alleghe zum Hotel „Alle Alpi“ im Ortszentrum. Zuvor machen wir aber einen Abstecher nach Colle Santa Lucia, wo uns Alberto Colleselli die Besonderheiten dieses Dorfes mit seinen ausgeprägt ladinischen Wurzeln erklärt.
Aus organisatorischen Gründen teilten wir uns erneut in Gruppen auf. Einige entschieden sich für einen Besuch des Dorfes, andere für einen Besuch des Istitut Cultural Ladin CESA DE JAN.
Ich entschied mich für Letzteres. Die Cesa de Jan stammt aus dem Jahr 1612 und beherbergt ein kleines Museum.
Unter der Leitung des Institutsdirektors Denni Dorigo, einem passionierten Kenner der ladinischen Geschichte und Traditionen, können wir eine bemerkenswerte Sammlung von Holzbearbeitungswerkzeugen, eine Schuhmacherwerkstatt mit verschiedenen Arten von Schuhen und Stiefeln sowie eine mit Kiefernholz verkleideten Stube bewundern, in der traditionelle Trachten ausgestellt sind, die in Stil und Farbe denen Südtirols sehr ähnlich sind.
Herr Dorigo weist uns mit einiger Bitterkeit darauf hin, dass die Ladiner als sprachliche Minderheit in der Region Venetien etwas in Vergessenheit geraten sind und wie leider auch das Ergebnis des Verfassungsreferendums vom 28. und 29. Oktober 2007 in den drei Gemeinden Anpezo (Cortina d’Ampezzo), Col (Colle Santa Lucia) und Fodom (Livinallongo del Col di Lana), bei dem sich 78,86 % der Bevölkerung für einen Anschluss an Südtirol ausgesprochen hatten, ohne jede weitere Entwicklung geblieben ist.
Aber das ist eine andere Geschichte, die in die politischen Nachrichten gehört!
Nach der Zimmerverteilung und der daraus folgenden Bildung sowohl bereits bewährter als auch ganz neuer Zimmergemeinschaften, erreichen wir Alleghe und unser Hotel. Nach einer entspannenden Dusche und einem kurzen Spaziergang machen wir es uns beim Abendessen gemütlich. Vor dem Schlafengehen spazieren wir noch zum nahegelegenen See, der 1771 durch einen gewaltigen Erdrutsch entstanden ist.
Ein Gewitter zieht auf und wir kehren schnell ins Hotel zurück, wo uns die kühlere Luft die wohlverdiente Ruhe verschafft, für manche bereits um vier Uhr morgens durch das vergnügliche Zwitschern und Kreischen Dutzender fröhlicher Schwalben unterbrochen wurde – auch sie sind inzwischen leider zu einem seltenen Anblick geworden …
Aus organisatorischen Gründen teilten wir uns erneut in Gruppen auf. Einige entschieden sich für einen Besuch des Dorfes, andere für einen Besuch des Istitut Cultural Ladin CESA DE JAN.
Ich entschied mich für Letzteres. Die Cesa de Jan stammt aus dem Jahr 1612 und beherbergt ein kleines Museum.
Unter der Leitung des Institutsdirektors Denni Dorigo, einem passionierten Kenner der ladinischen Geschichte und Traditionen, können wir eine bemerkenswerte Sammlung von Holzbearbeitungswerkzeugen, eine Schuhmacherwerkstatt mit verschiedenen Arten von Schuhen und Stiefeln sowie eine mit Kiefernholz verkleideten Stube bewundern, in der traditionelle Trachten ausgestellt sind, die in Stil und Farbe denen Südtirols sehr ähnlich sind.
Herr Dorigo weist uns mit einiger Bitterkeit darauf hin, dass die Ladiner als sprachliche Minderheit in der Region Venetien etwas in Vergessenheit geraten sind und wie leider auch das Ergebnis des Verfassungsreferendums vom 28. und 29. Oktober 2007 in den drei Gemeinden Anpezo (Cortina d’Ampezzo), Col (Colle Santa Lucia) und Fodom (Livinallongo del Col di Lana), bei dem sich 78,86 % der Bevölkerung für einen Anschluss an Südtirol ausgesprochen hatten, ohne jede weitere Entwicklung geblieben ist.
Aber das ist eine andere Geschichte, die in die politischen Nachrichten gehört!
Nach der Zimmerverteilung und der daraus folgenden Bildung sowohl bereits bewährter als auch ganz neuer Zimmergemeinschaften, erreichen wir Alleghe und unser Hotel. Nach einer entspannenden Dusche und einem kurzen Spaziergang machen wir es uns beim Abendessen gemütlich. Vor dem Schlafengehen spazieren wir noch zum nahegelegenen See, der 1771 durch einen gewaltigen Erdrutsch entstanden ist.
Ein Gewitter zieht auf und wir kehren schnell ins Hotel zurück, wo uns die kühlere Luft die wohlverdiente Ruhe verschafft, für manche bereits um vier Uhr morgens durch das vergnügliche Zwitschern und Kreischen Dutzender fröhlicher Schwalben unterbrochen wurde – auch sie sind inzwischen leider zu einem seltenen Anblick geworden …
Samstag, 27. Juni – Gruppe A
In der Nacht von Freitag auf Samstag regnete es, und die Luft kühlte ab. Um 8:30 Uhr luden wir unser Gepäck in den Bus und fuhren zum Giau-Pass, wo wir uns wieder in zwei Gruppen aufteilten.Gruppe A trifft sich in Begleitung von Alberto Colleselli vor der kleinen Kirche, die dem Schutzpatron der Förster, San Giovanni Gualberto von Vallombrosa, gewidmet ist.
Wir beginnen unseren Spaziergang zur Forcella Giau auf einem Pfad, der sich durch eine blühende Wiese schlängelt. Der Duft von Kräutern und Blumen umgibt uns mit seinen Aromen und Farben.
Wir steigen hinab über die hügeligen Weiden in Richtung des alten ursprünglichen Forstwegs, der hinauf zum Giau-Pass führte, und bewundern die majestätischen Tofane, die Drei Zinnen von Lavaredo, den Monte Cristallo und andere Gipfel, deren Namen ich nicht mehr weiß, aber die Wunder der Dolomitenformationen.
Ganz entspannt (Alberto möchte nicht zu früh zum Mittagessen ankommen!) folgen wir dem „Sentiero dei montanari“ (Bergsteigerpfad) durch die Coste Gianope nach Malga Giau. Wir durchqueren Wiesen und Waldwege, die relativ einfach zu begehen sind, wenn auch etwas sumpfig, vermutlich aufgrund des Regens der vergangenen Nacht. Wir sind etwas vor dem Zeitplan, aber Dolores hatte bereits alles geplant, sodass wir, ohne auf die Teilnehmer der Gruppe B zu warten, ein leckeres Mittagessen mit Schweinebäckchen, Polenta und einem köstlichen Dessert genießen können.
Samstag, 27. Juni – Gruppe B
Kaum aus dem Bus am Passo Giau ausgestiegen, fand sich die Gruppe B in einer Welt wieder, die dem Vortag geradezu entgegengesetzt war. Statt Ruhe und Beschaulichkeit herrschte das geschäftige Treiben des Passes: Zwischen Ausflüglern in Sandalen, Extremläufern, Selfie-Jägern und mehr oder weniger internationalen Gruppen war es gar nicht so einfach, die Mitglieder wieder zusammenzubringen und zur Wanderung aufzubrechen. Innerhalb kürzester Zeit wurde allen das Phänomen des Overtourism deutlich!Abgesehen von einigen kleinen anfänglichen „Pannen“ fanden schließlich mit etwas Geduld und gutem Willen alle den Einstieg in den Wanderweg, der unter den beeindruckenden Steilwänden von Ra Gusela und Nuvolau hindurch zur Forcella und weiter zur Averau-Hütte führt.Der langen Prozession fehlte eigentlich nur noch die Statue. Das gemütliche Tempo hatte jedoch auch seine Vorteile: So blieb genügend Zeit, die beeindruckende Landschaft in vollen Zügen zu genießen und zwischendurch immer wieder unauffällig kurz „durchzuschnaufen“.
An der Forcella angekommen, einem Aussichtspunkt, von dem sich die bedeutendsten Gipfel der Dolomiten überblicken lassen – von der Tofana di Rozes über die Civetta bis hin zur majestätischen Marmolada –, teilte sich die Gruppe vorübergehend. Die Wagemutigsten unter der Führung von Dolores stiegen noch zur Nuvolau-Hütte (2.575 m ü. M.) auf, während die anderen die Rundwanderung sofort fortsetzten. Vorbei an der Scoiattoli-Hütte schlugen sie noch vor den „zwei Lärchen“ den malerischen Troi (Steig) ein, der sie weiter in die faszinierende Bergwelt der Dolomiten führte.
Unter den tüchtigsten Wanderern befand sich auch der großartige Busfahrer Willi, der mit perfektem Timing gerade rechtzeitig zum obligatorischen Gruppenfoto den Gipfel erreichte …
Zwischen angeregten Gesprächen und einer kurzen Pause, um einige verirrte Schäfchen wieder einzusammeln, die trotz Dolores’ klarer und unmissverständlicher Anweisungen vom Weg abgekommen waren, ging es zügig und angenehm weiter. Je weiter sich die Gruppe von den Aufstiegsanlagen und den touristischen Hotspots entfernte, desto ruhiger wurde es.
Dabei verlor die Landschaft keineswegs an Reiz. Im Gegenteil: Es eröffneten sich immer neue und ungewohnte Perspektiven auf die Cinque Torri, dazu Gämsen auf den Weiden, prächtige Türkenbundlilien, feuchte Wiesen, die geradezu von Orchideen „übersät“ waren, sowie beeindruckende Felsblöcke. Das ständige Auf und Ab des Weges forderte zwar seinen Tribut, belohnte die Wandernden jedoch reichlich für ihre Anstrengungen.
Nach der letzten Rast und der letzten Weggabelung führte der Steig zur Malga Giau durch einen lichten Lärchen- und Fichtenwald. Trotz der einschüchternden Drohungen eines Rindes erreichten schließlich alle Teilnehmer wohlbehalten die Alm und konnten das ausgesprochen schmackhafte Mittagessen genießen – und das noch rechtzeitig, bevor ven ju badiote desnude, wie man lokalen Sprachgebrauch die heftigen Gewitter genannt werden.
Gegen 16.30 Uhr wurden wir vom Präsidenten der Belluneser Sektion der Nationalen Förster-Vereinigung Herr Stefano Zannol (Aktive, Pensionisten und Förderer) begrüßt, der uns zuvor bereits bei unserem geselligen Mittagessen die Ehre erwiesen hatte.
Zwei Carabinieri in Vertretung der Wache Cortina, gesellten sich ebenfalls zu uns.
Zwei Carabinieri in Vertretung der Wache Cortina, gesellten sich ebenfalls zu uns.
Dolores bedankt sich im Namen des SFV beim Präsidenten Zannol und insbesondere beim Alberto Colleselli für seine Freundschaft und Freundlichkeit. Er lädt uns mit herzlicher Rührung ein, an diesen wunderschönen Ort zurückzukehren.
Müde, aber glücklich, mit Willi am Steuer, erreichen wir den Falzarego-Pass, was aufgrund der vielen am Straßenrand geparkten Fahrzeuge nicht ohne Schwierigkeiten geht, und von dort kehren wir in Richtung Sankt Kassian und Alta Badia zu unseren Ausgangspunkten zurück.
Müde, aber glücklich, mit Willi am Steuer, erreichen wir den Falzarego-Pass, was aufgrund der vielen am Straßenrand geparkten Fahrzeuge nicht ohne Schwierigkeiten geht, und von dort kehren wir in Richtung Sankt Kassian und Alta Badia zu unseren Ausgangspunkten zurück.
Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei der gesamten SFV-Organisation für das Programm, die Logistik und die angenehme Gesellschaft während dieser zwei Tage voller Ausflüge, Kultur und, warum nicht, köstlichem Essen bedanken.
Ein riesiger Applaus für Dolores für ihre Leidenschaft und ihr Engagement für die Organisation.
Ein riesiger Applaus für Dolores für ihre Leidenschaft und ihr Engagement für die Organisation.
Felix Squeo und Giulia Ligazzolo








